pfunkelferd blåg

Steuerfahnder kennen das geheimnis der computerseele

April 19th, 2008

Wie bereits in vorherigem katastrophenbeitrag erwähnt, entschloss sich der server, auf dem dieser ganze spaß inklusive meinem postfach statt findet, am dienstag morgen zu seinem spontanen ableben. Nach einer wartezeit von sage und schreibe 78h ist er nun aber wieder bei vollem bewusstsein mit neuem körper aber altem gedächtnis, was ich sehr löblich finde. Ich unterlasse es, an dieser stelle etwas von der wichtigkeit eines privaten datenbackups zu faseln, damit wurde man ja in der grundschule schon lange genug zugeschwallt.
Grund für den tod des servers waren laut der extrem verspäteten informationsmeldung auf der homepage meines hosters Tibit “angriffe auf nicht aktuell gehaltene Joomla-installationen”. Das problem war also “diesmal leider kundenseits verursacht”. Da denkt man sich als kunde natürlich:
“Klar, wenn das problem kundenseits verursacht wurde, dann warte ich gerne einmal 78h, bis alles wieder funktioniert, denn schließlich ist ja der böse übeltäter nicht der hoster, sondern ein kunde, also sozusagen ich selber!”
Sehr interessant fand ich dann auch den folgenden satz:
“Wir werden die komplette hardware auf server 2 austauschen um weitere probleme zu vermeiden.”
Schön, dass man bei Tibit erkannt hat, dass sich die seele eines computers nicht in so abstrakten dingen wie daten auf der festplatte versteckt, sondern in dem metall und den halbleitern der hardware selber. So wie man einen kampfhund erschießt, der einmal ein babyköpfchen geknackt hat, ist es also nur logisch und konsequent gleich den ganzen server zum teufel zu jagen, wenn ein kunde mal vergessen hat, sein wöchendliches Joomla_update durchzuführen.
Andere leute, die diese sache mit der in der hardware steckenden seele schon lange vertanden haben, sind die polizisten der steuerfahndung, die grundsätzlich, wenn sie unternehmen durchsuchen, auch monitore und tastaturen mit in ihre grünen VW_bullys tragen. Mittlerweile denke ich aber, dass sie das absichtlich aus trotz machen und sich abends beim wohlverdienten polizistenfeierabendbier jedesmal köstlich darüber amüsieren, dass sämtliche Tagesschau_zuschauer denken, sie seien völlig unterbelichtet.
Sehr viel gute haare möchte ich trotzdem an meinem lieben hoster Tibit lassen. Mal davon abgesehen, dass das, was der durchschnittlich gebildete bundesbürger als “service” versteht, praktisch nicht vorhanden ist, bietet dieser Hoster ein sehr großzügiges paket zu einem sagenhaft günstigen preis. Bei 55 cent / monat würde ich schließlich auch jede kundenmail drei mal umdrehen, bevor ich auch nur daran denken würde, sie zu beantworten.

Freilich gar nicht beantworten würde ich emails, litte ich an easiophobie. In einigen tagen wird es so weit sein.
Aus solidarität zu unseren ängstlichen mitbürgern entschloss ich mich nämlich am dienstag, die liste der phobien einmal komplett von vorne bis hinten durchzuarbeiten. Am dienstag hatte ich ablutophobie, was nichts mit bluten zu tun hat, sondern mit der angst vor dem waschen. Wer mich kennt kann sich vorstellen, dass dieser tag nicht allzu angsterfüllt verlief. Weiter ging es am mittwoch mit der abortphobie, die wiederum nichts mit toiletten zu tun hat, sondern die angst vor einer fehlgeburt darstellt. Das war schon ungleich dramatischer, huiuiui. Zum glück ist nun auch das schon wieder vorbei und ich gelangte gestern zur acerophobie, bei der man angst vor allem sauren hat. An diesem tag machte ich alles falsch, kaufte saure sahne, ich trottel, trank sauren tee und am abend sogar noch sauren wein. Aber ich fürchtete mich gar fürchterlich davor. Heute habe ich angst im dunkeln. Noch scheint die sonne. Ich bin gespannt.

Gespannt war ich auch darauf, was mich in der Stabi erwarten würde, deren lesesaal ich gestern das erste mal in meinem leben besucht habe. Ja, es ist wahr, erst jetzt, in den letzten universitätszuckungen meines lebens, werde ich zum echten studenten. Vielleicht fange ich bald auch noch damit an, mich nachmittags bei pappbecherkaffee im E_garten zu räkeln und wenn alles geschmiert läuft, lerne ich auch noch die schwierigste studentische disziplin: Sich eine SZ vom SZ_promoter zu schnappen und sich daraufhin von diesem nicht 20min zulabern zu lassen.
Zurück zur Stabi. Diese wird ja von jedem unwissenden zeitungsredakteur regelmäßig als “der größte laufsteg Münchens” bezeichnet und sogar als ich neulich auf der jetzt_seite der zulaberungsreich geschnappten SZ einen artikel über die Stabi las, musste ich feststellen, dass dort genau das gemacht wurde, was man von der dämlichen jetztjugendseite erwartete, nämlich voll in die bereits vorhandene kerbe hineingeschlagen wurde, anstatt einmal mit diesem völlig abwegigen cliché aufzuräumen.
Natürlich, angenommen ich wäre jetzt_redakteur und sollte etwas über die Stabi (den größten laufsteg Münchens, hihi) schreiben, dann würde ich mich dort natürlich reinsetzen und siehe da, dort laufen tatsächlich einige gar nicht mal so unattraktive knaben und mädchen im mittelgang umher und schon würde ich den klappcomputer zuklappen, um mich befriedigt pfeifend mit einen pappbecherkaffee in den E_garten zu legen.
Ja, in drei teufels namen, was sollen die armen studenten denn machen, außer so gut auszusehen wie sie der liebe Gott nun einmal aus irgendeiner rippe schnitzte und wenn sie auf’s klo müssen oder ein mörchen bei den schließfächern knabbern möchten, dann muss nun einmal der mittelgang durchschritten werden, unter dem teppich durchzukriechen würde ungleich länger dauern. Dass das eine frage der sichtweise ist, haben sich die achso kontrovers denkenden zeitungsredakteure wohl noch nie gedacht.
Ich für meinen teil sah sehr viele fleißig arbeitende studentchen, emsig vor ihren computern und büchern kauern, ohne große ambitionen, in die fußstapfen von Heidi Klum zu treten. Außerdem sah ich niemanden ständig heulen und das ist ja wohl der entscheidende knock_out_beweis, dass es sich bei der Stabi nicht um ein etablissement der haute couture oder ähnliches handeln kann.
Doch spätestens jetzt kommt natürlich der punkt, an dem sich alles umkehrt und ich zugeben muss:
Was war ich begeistert! Denn natürlich habe ich mich doch umgeschaut. Diese studenten! Was haben die für feine schühchen und tüchlein an. Einjedem in diesem raum hätte ich gerne die goldmedaille für studentisches stilbewusstsein an’s revers geheftet, in der hoffnung, am abend noch auf eine studentenparty eingeladen zu werden, auf der studentenbier getrunken und studentenmusik gehört worden wäre (Sportfreunde Stiller und Wir Sind Helden).
Dass menschen in universitätsbibliotheken gar so schön anzusehen sind ist durchaus keine selbstverständlichkeit, das weiß der, der ab und zu seine kostbare zeit in einer bibliothek der TUM verbringen musste. Denn dort gibt es keinen studentischen stil. Um die sache auf den punkt zu bringen: Dort gibt es natürlich auch keine mädchen mit schühchen und tüchlein. Dort gibt es nur – halt!
Ich möchte mich nicht negativ über meine mitstudenten und mitstudentinnen (haha) äußern. Dazu besteht kein anlass und außerdem könnte dies hier mein zukünftiger arbeitgeber lesen, denn der arbeitgeber hat seit neuestem das internet für sich entdeckt.

Deshalb gibt es auch das dubiose portal XING, bei dem premium_mitglieder 5,95 öre im monat bezahlen, nur um zu sehen, wer auf ihr profil geklickt hat. Das finde ich fair.
Natürlich habe ich mich sofort angemeldet und habe nun auf anhieb schon 16 wichtige businesskontakte geknüpft.
Natürlich wurde ich auch sofort von diversen halbaffen angeschrieben, ob ich nicht auf ihre afterwork_network_veranstaltungen kommen möchte, doch ich sagte nej tack.
Bis ich in so einem Mercedes, in den man hinten seine anzugjacke hängen kann, herumfahre und zu solchen einladungen ja tack sagen werde, wird wohl mindestens noch ein jährchen vergehen. Bis dahin radel ich auf meinem rostigen Motobecane fahrrad durch µnchen und erfreue mich der dort beobachtbaren skurrilitäten.

Als ich nämlich von der Stabi heim fuhr, wurde gerade der grasstreifen an der Implerstraße sommertauglich gemacht, also gemäht. Erst sah ich einen menschen, der mit einem handelsüblichen gartenrasenmäher eine 1m² große rasenfläche mähte. Viel zeit zum freuen über diesen kuriosen anblick blieb mir nicht, da gleich der nächste rasenfleck ein noch schöneres bild bot. Hier stand ein riesiges rasenmähgefährt auf einer fläche, die es gerade einmal ganz bedeckte.
Was den städtischen µnchner rasen angeht, wird also mit kanonenkugeln auf spatzen geschossen, ein zeichen dafür, dass es unserer schönen stadt trotz der gesamtverschlechterung von allem und jedem noch recht gut geht.
Dieses erlebnis werde ich mir bei zeiten noch vom örtlichen erlebnisbestätigungsamt bescheinigen lassen, so wie in dem hervorragenden Katz&Goldt comic geschehen.

Dieser beitrag möchte bitte als der längste bisher in einem deutschsprachigen blog veröffentlichte in die analen der geschichte eingehen, insbesondere auch wegen des äußerst beknackten wortspiels gegen ende.
Hinweisen möchte ich an dieser stelle auch auf eine funktion, die den schönen namen “kommentieren” trägt. Denn gespannt bin ich ja schon, ob es tatsächlich menschen gibt, die diesen beitrag ganz zu ende gelesen haben. In diesem fall möge sich der leser bitte anerkennend selber auf die schulter klopfen und sich als kleine belohnung den kurzfilm zum neuen Notwist lied Where In This World ansehen. Das wird gut, das neue album, ohoh, wird das gut!

Das tragische ableben des geliebten pfunkelservers

April 18th, 2008

Liebe Trauergemeinde,
wie vielleicht schon der ein oder andere bemerkt hat, funktionierte pfunkelferd.de seit dienstag morgen nur noch etwa so gut wie das amerikanische wahlsystem, nämlich gar nicht.
Weitere details hierzu in meinem bald folgenden beitrag.
Leider war es mir in dieser zeit natürlich auch nicht möglich, emails zu empfangen. Falls mir jemand wichtige kochrezepte oder niedliche babyfotos geschickt hat, bitte ich hiermit ausdrücklich darum, dies zu wiederholen.
Die ganze sache ist wirklich mehr als ärgerlich, aber da ich aus sicherer quelle erfuhr, dass ärgern so dermaßen nineties ist, werde ich dies in zukunft unterlassen.
Vielen dank für ihr verständnis.
Bussi
/painted

Schlüsselwortanalyse

Januar 13th, 2008

Es ist tragisch: So ein schönes blåg, voller liebe gepflegt und jeden abend mit einem gutenachtkuss zu bett gebracht und trotzdem scheint es kaum besucher zu haben, jedenfalls bekommt es kaum kommentare, obwohl ich mich doch schon so sehr um provokativität, kontroversizität und ansprechende themen bemühe. Die einzigen besucher scheinen die paar idioten zu sein, die hier über die Google bildersuche landen.
Sehr erheiternd finde ich natürlich immernoch die suchwörter, über die leute mit der normalen suche hier her diffundieren. Damit dies auch weiterhin so bleibt, hier die liste:

pfunkelferd
raucherstatistik 2007
www.pfunkelferd.de
leep 1200
wordpress zweite startseite
wie wickelt man palästinensertücher
schweden wetter februar
hübsche schwedin
tattoo im schambereich bilder
parabelrutsche
alte kamereren
winterstarre auf schwedisch
aber tantchen man wäscht
jourcentralen heisst
kulturbolaget
schock des lebens internetseite
i’m tired of the old shit, let the new shit begin
haglöfs zleep 2000
wale in schweden
hübsche schwedin
wurstdackel
seltsame lebewesen
in die hose gepinkelt video
foto tattoo schambereich
lesben fik de

ereignisgeschnetzeltes

Oktober 3rd, 2007

lässt man ein weinglas aus dem wandschrank fallen, welches daraufhin nach ungefähr einem meter freien fall auf der küchenarbeitsplatte aufschlägt, so geht es nicht kaputt, wenn es denn von unglaublich hoher qualität ist. mundgeblasen wahrscheinlich. diese erkenntnis ereilte mich schon vor über einem jahr, ich wollte mein wissen nur an dieser stelle noch einmal festhalten, damit es auch für die nachwelt verfügbar sein wird.
ja, die gute alte nachwelt. wenn wir diese nicht hätten, wäre so manches tun nichtig, wenn nicht sogar alles.
ein glück, dass ich schon vor ca. 8 jahren eine zeitkapsel im königsdorfer forst versenkte, in dem sich ein klarinettenblatt und ein liebesbrief an die extraterrestrischen grünschleimmonsterfinder befand.
so also auch dieses blåg. als virtuelle zeitkapsel. aber wer bitte wird das internet weiterbetreiben, wenn wir alle verklimakatastropht sind? wer wird die peitsche schwingen, die die rinder am großen internetantriebsrad am cern antreibt?
ich werds wohl mal ausdrucken müssen oder auf microfiche speichern.
folgende punkte sollten bis dahin trotzdem erwähnt werden:

le nouveau
auch ohne beschädigung aus dem küchenschrank fallen lassen kann man wohl mein neues notebook, ein thinkpad r61. seit neuestem kann ich also auch wieder meine gehörschutz_stöpsel aus den ohren nehmen, während mein notebook in der wohnung schnurrt und auch ein akku ist jetzt dabei und das sogenannte wlan. alles dinge, die ich bisher nur vom hörensagen kannte. toll.
weniger toll ist die tatsache, dass das große software_unternehmen es immer wieder schafft, einen dermaßenen müll zusammenzuprogrammieren, dass die fortschritte des großen hardware_unternehmens schon beim systemstart im keim erstickt werden.
programme, die ich bisher mit dem vorschlaghammer schließen musste: 3.
manuelles computerausschalten per langeaufdenpowerknopfdrücken: 1.
auf diesem planeten werden wohl niemals vernünftigen betriebssysteme geschrieben werden. und kommen sie mir jetzt bitte nicht mit linux, meine sehrverehrten damen und herren.

reinraum
rockt. leider nur noch einen oder zwei tage, dann hat es sich vorerst ausgereinraumt. ein spannender und lehrreicher abschnitt meines lebens neigt sich dem ende zu.
neben all den fachlichen finessen, habe ich aber vor allem das große gesetz des reinraums gelernt:
dinge funktionieren grundsätzlich nicht, vor allem dann, wenn man denkt, dass sie funktionieren.
und: beseitigt man das eine problem, steht man immer vor mindestens 3 neuen.
dies hört sich frustrierend an, ist aber im grunde sehr spannend und auch gar nicht mal so schlecht, denn sonst könnte das ja jeder.
mittlerweile gibt es auch fotos vom reinsten ort auf erden, die werde ich wahrscheinlich in einem späteren beitrag einmal verwursten.

wiese
seit schon geraumer zeit findet auf der theresienwiese das weltweit größte oktoberfest, die sogenannte wiese statt. neulich hab ich mir das mal aus der nähe angeschaut. genauer gesagt wurde ich dort mit der aussicht auf ein kühles bier (der bayer nennt einen liter bier, den er aus dem sog. bierkrug zuzelt, liebevoll “maß”) hingelockt, doch dann einfach dreist stehengelassen. dieser umstand wurd zu meinem großen glück, denn so kam es, dass ich nur meine maximale oktoberfest_toleranzdauer dort verbringen musste, nämlich eine halbe stunde. schön war’s.
dürfte man sich als katholik seine wunschhölle aussuchen und wäre ich einer, dann wäre das sicherlich die wiesn.
kein ort auf der welt macht die tatsache deutlicher, dass die drohende klimakatastrophe und das damit verbundene aussterben der menschheit nicht früh genug eintreffen können.
ich habe meine chucks für dieses ereignis übrigens schon poliert! heißa!
hey baby, i wanna know if you’ll be my girl.

konzerte
auch hier in münchen gibt es in letzer zeit vermehrt konzerte, auf die es sich verschärft zu gehen lohnt. beispiele sind zahlreich:

art brut: top of the pops! top of the pops! geht es denn noch besser? wohl kaum.
das neue album ist hervorragend, das konzert war auch fantastisch, wenn auch nichts besonderes passiert ist. es ist immer gut, einen metal_gitarristen (der auch noch so aussieht) in der band zu haben. kann nie, wirklich nie schaden.
ein bisschen schockiert war ich, dass eddie argos aussieht wie john darnielle.
sehr schockiert war ich, als ich erfuhr, was dieser nach dem konzert auf einem kiesweg bei der kultfabrik tat.
punkrock ist nicht tot!

moneybrother: mindestens genauso gut wie art brut. ich wusste davor ja noch nicht mal, wie das gute geldbrüderchen überhaupt aussieht und ich war positiv überrascht. immerhin nicht wie john darnielle.
und das war vielleicht ein konzert! junge junge. sehr schön.
wenn einem das bier einer bedienung besonders gut schmeckt, gibt man besonders viel trinkgeld. wenn einem ein konzert besonders gut gefällt, geht man nachher noch am merchandise_stand ausgiebig shoppen. leider hat mein geld nicht für mehr als ein tshirt und einen geschenkten button gereicht.
moneybrother und band waren übrigens vor dem konzert noch auf der wiesn und dort leicht enttäuscht, dass ihnen nicht schon am eingang zwei maßkrüge in die hände gedrückt wurden und dass sie nicht in das zelt hineingelassen wurden. nach einer runde autoscooter gings dann auch schon wieder zurück ins taxi. die herren machen es richtig.

the decemberists: colin meloy sieht aus wie john darnielle! ganz besonders, wenn er singt. und er singt viel, denn es ist ja sein beruf.
das neue decemberists_album ist ja etwas ruhiger als das meisterwerk picaresque, so dass das konzert auch etwas ruhiger ausfiel, was das münchner publikum natürlich freute, denn bewegen tut es sich überhaupt nicht gerne, das münchner publikum. wenn man einmal kurz mit dem bein wippt, wird man sofort von allen umstehenden grimmig angeschaut.
wer es noch nicht kennt, sollte sich übrigens das video zu 16 military wives anschauen. model united nations – ich hab es nie verstanden..
colin meloy hat übrigens für seinen sohn nicht nur eine, sondern zwei lederhosen gekauft. respekt. aber sowas kann man in oregon sicher auch gut tragen, ohne dass man auffällt.

friska viljor: gestern im cord. ein super ort für konzerte und zudem eine super band. dürfte man sich als katholik seinen wunschhimmel aussuchen und wäre ich einer, dann wäre das vielleicht ein konzert im cord.
dass ich den schlagzeuger so lange zugeschwallt habe, bis er mir einen drink spendiert hat, tut mir leid. dass dieser dann aber fast nur aus purem vodka bestand, sollte aber ihm bzw dem barkeeper leid tun. wie stehe ich denn jetzt da? völlig restalkoholisiert. nichtsahnend. ich bin eine schande für die deutsche einheit.
friska viljor sind übrigens vorbildliche schweden, denn niemand hatte snus dabei.

sonnenbrand an nase und router

April 15th, 2007

nicht nur meine nase, sondern auch mein router haben die letzten tage zu viel sonne abbekommen.
das ergebnis: beide kaputt. ich kann also von nun an nicht mehr gleichzeitig das internet und das telefon nutzen, was bedeutet, dass ich wohl öfters telefonisch nicht erreichbar (besetzt) sein werde. in diesem fall kann man mir das aber einfach per mail oder icq_nachricht mitteilen und ratz fatz ist umgestöpselt. ich hoffe, das wird sich in der praxis als so einfach erweisen, aber ich habe einfach keine lust, für den letzten monat noch einen neuen router zu kaufen..

die suche hat zwei enden, die wurst hat drei

Februar 27th, 2007

aus der reihe “wie bin ich eigentlich auf dieser homepage gelandet” stammt auch der folgende beitrag.
zum glück scheinen sich so häufig aktualisierende seiten wie blogs einen ganz besonderen stein in googles brett zu haben, so dass man durch die wohl weltbescheuertsten suchwörter problemlos auf meiner seite landen kann. es folgen beispiele.
der absolute dauer_renner ist alles was mit alfred jodokus quack zu tun hat, wie zum beispiel bilder und videos. ich darf alle leute, die jetzt schon wieder deshalb hier gelandet sind, freundlich darauf hinweisen, dass das possierliche kerlchen alfred jodokus quak heißt. trottel.
die vermutung, dass das sogenannte internet ein einziger batzen voll schweinischem wildschweinekram ist, bestätigen folgende suchanfragen:
schweden mädels und swedens next topmodel ist sehr beliebt und ja eigentlich noch recht harmlos. anders verhält es sich mit tattoo an schambereich, fika urlaub auf mallorka (hoffen wir mal, dass finca gemeint war..), nackig auf dem küchentisch (offensichtlich ein liebhaber des circus erasmus), togay (ich dachte, das sei meine wortkreation) und lesben fik.
da lobe ich mir doch die leute, die völlig normale dinge suchen, wie zb wurstdackel, nordkorea arschbombe, gibt es wale in schweden (die antwort lautet übrigens: ja. deshalb sind die meisten fahrräder hier auch so robust gebaut), tote wiesel, wie bekomme ich die leute auf die tanzfläche (mein tipp schon seit langem: smog, lambchop, sigur rós, element of crime, the mountain goats), indiemädchen (ein schönes wort. ich hoffe, das gibt es in 50 jahren noch), bieder braun (jemand mit geschmack!), internet explorer downgraden (internet explorer löschen würde wohl mehr sinn machen), schwedische mafia (das sind sicherlich coole kerle. ähnlich wie die robotermafia bei futurama. wie cool ist eigentlich clamps?).
egal. die dicke bombe kommt natürlich zum schluss:
auf oktoberfest in die hose gepinkelt.
ich bin stolz auf diesen treffer.

downgrade für dumme browser und deren menschen

Dezember 1st, 2006

all die (mit verlaub) halbaffen, die noch immer glauben, dass internet explorer 6 ein browser ist und die sich trauen, damit meine seite aufzurufen (immerhin 29%), dürfen jetzt aufatmen. ich habe den kampf aufgegeben und bin grade dabei, alle meine fotos nochmal in der exakten größe hochzuladen, so dass meine seite jetzt auch mit ie6 ganz toll aussieht und außerdem auch bei firefox das scrollen schneller gehen sollte.
ein letztes mal:
bitte firefox oder opera runterladen (oder wenn’s denn sein muss zumindest auf explorer 7 updaten).
tack så mycket,
painted

die suche hat ein ende, die wurst hat zwei

November 28th, 2006

wer durch suchmaschinen auf meiner seite landet, wird sich wahrscheinlich vor entsetzen den kopf über den händen zusammenschlagen. ist ja auch klar: da sucht man nach irgend etwas total wichtigem und landet dann auf der seite eines geistig minderbemittelten bloggers, der nichts als heiße luft in das sogenannte internet bläst.
dieses phänomen wurde auch schon bemerkt von peter, der sich vor lauter leuten, die nach grundrissen für krankenhäuser suchen, gar nicht mehr retten kann..
es folgt eine chronologische liste der spektakulärsten suchbegriffe, mit denen leute auf meiner seite landeten:

  • äthiopien. dieses kleine land in – ja wo überhaupt – wird so selten erwähnt, dass man bei dessen suche einfach mal auf meiner seite landen kann. skurril.
  • ausstellung kopenhagen tierfotos. zwar irgendwie schon näher dran an dem, was hier wirklich passiert, aber auch dieser mensch musste wohl enttäuscht wieder von dannen ziehen.
  • wo ist ferd. man stelle sich die arme verwirrte person vor, die bei google ihr pferd finden wollte und dann auf meiner horror_seite landete. der schock ihres lebens wahrscheinlich. tut mir leid.
  • volle vouz avec moi. dieser sprachlich völlig unbegabte amerikaner fand auf meiner seite wohl auch nicht den erwarteten inhalt. die antwort lautet übrigens: non.
  • schweden mädels. zur abwechslung mal ein volltreffer. ich hoffe, er hat das toga_foto gesehen.
  • sag mir wo die blumen sind. keine ahnung, aber nicht wirklich in meinem blåg.
  • leberkäse i sverige. mein lieblings_suchbegriff bisher.
  • alfred jodokus quack video: da ist irgendjemand in einem zeitloch gefangen.
  • in münchen steht ein hofbräuhaus. völlig korrekt mit umlauten von einem koreaner gesucht. respekt. nur leider wird ihn meine seite wohl kaum in den erwünschten rausch versetzt haben.

ich bin mir sicher, dass das freudenfest der suchbegriffe auch weiterhin nicht aufhört und deshalb werde ich euch, liebe leser, selbstverständlich auf dem laufendsten halten. versprochen.
euer leberkäse i sverige

fütternde hand nicht beißen – teil 2

November 27th, 2006

die ursprüngliche begeisterung für meinen hoster tibit lässt leider von tag zu tag nach.
als meine eingehenden emails einmal über mehrere stunden verzögert ankamen und ich auf mails an den support auch keine antwort erhielt, rief ich dort auf der 12cent_01805_nummer an. man wusste von nichts und hat mich doch tatsächlich nachgefragt, ob meine email_programm_einstellungen richtig sind.
support_anfragen per email werden offenbar generell nicht beantwortet.
die verzögerung kam damals durch irgendwelche hack_angriffe zustande, ausgelöst durch unsichere ruby_on_rails oder php_programme.
vielleicht bin ich ja auch einer der übeltäter, wer weiß? wie sicher ist wordpress?
ausfälle wie dieser passieren seitdem immer häufiger.
seit gestern ist meine seite bei jedem zweiten klick irgendwie auch nicht erreichbar. ich hoffe, das ändert sich bald wieder.
trotzdem: das preis_leistungs_verhältnis von tibit ist einfach super, da kann man nix sagen.
und wenn man beachtet, dass das ganze scheinbar mehr oder weniger ein ein_mann_unternehmen ist, dann ist das schon bemerkenswert.
trotzdem wäre es natürlich schön, wenn das alles besser laufen würde.
wer ein dauerhaft stabiles perfektes system erwartet (was bei dem preis offenbar schwer ist), der sollte wohl besser die finger von tibit lassen.
für privat_menschen wie mich, die auch mal mit server_ausfällen leben können, ist es aber durchaus weiterhin empfehlenswert.
rock on, serverchen.

was gehtn in schweden?

November 24th, 2006

ein bisschen enttäuscht bin ich ja schon, dass ich noch nie mit dieser großartigen jugendlichen redewendung begrüßt wurde.
deshalb mein vorschlag: mich unter meiner münchner festnetznummer hier anrufen und bescheuerte fragen like that stellen.
das ist mittlerweile nämlich auch wieder möglich, da mein neues gebrauchtes telefon (ein olympia 5101) hier angekommen ist und benutzt werden möchte.
nachdem mein treuester kommentator olav leider vom cia nicht mit thallium und auch nicht mit irgenwas radioaktivem vergiftet wurde, ist es nun an euch, diesen verlust auszugleichen.
kommentare, ihr seid herzlich willkommen.
jetzt erst recht, da ich nämlich heute morgen akismet (der nonplusultra spam_fresser) installieren musste, da ich über nacht, als jeder vernünftige spam_filter schlief, einfach mal 7 spam_kommentare erhalten habe. leute, die spam produzieren sind fast so schlimm, wie die, die fremdes gepäck von gepäckbändern mitnehmen. naja, vielleicht sind das auch die selben, wer weiß? das sind dann auch die selben, die bei uns in der küche ihre sachen nicht abspülen und in japan wale fangen. soso!

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rivers will all turn to blood / frogs will fall from the sky / and the plague will rage through the countryside / lalalala