gruseltum
wie ja schon im vorletzten beitrag durchsickerte, bin ich kein großer fan meiner heimatuniversität. sicherlich: sie bildet uns alle (alle überbleibenden) zu herausragenden physikern aus und wenn es nach dem präsident herrmann (klonschaf von edmund stoiber) geht, werden wir später alle führungspositionen in großen rüstungsunternehmen besetzen. aber es gibt doch einige dinge, die stören. gerade wollte ich diese dinge kurz auflisten, hab den text dann aber wieder gelöscht, da die liste einfach zu lang wurde und das ja hier gerade gar nicht thema sein will.
thema ist, dass dieser negative eindruck, den ich die ganzen 3 jahre nicht loswerden konnte, offenbar auch bei anderen leuten entsteht, die garching das erste mal besuchen. abdrucken möchte ich hier einen ausriss aus einer email eines entfernten bekannten, die mir über dunkle quellen zugespielt wurde:
Hier die kleine Episode: Ich war heute bei der TU. Gruselig, gruselig, selbst ohne das Garchinger Industriewüsten-Flair mit Bussen voll männlicher Zombie-Technikstudenten und dichtem Nebel. A (also mein Date) spricht wie Alfred Jodokus Quack und macht wirre Witze. Auf Fragen antwortet er meist mit länglichen Geschichten aus seinem Leben, die mit der Frage nichts zu tun haben. Man geht stets zusammen zum Essen, die Gruppe bleibt jedoch nicht zusammen, sondern jeder geht unterschiedlich schnell, wonach man sich am Eingang der Mensa (150m) wieder trifft. Er und B (die am langsamsten geht und völlig unverständlich spricht) nehmen sich jeweils zwei Löffel, um den einen dann zwecks erhöhter Stabilität unters Tablett zu schieben. Beiden haben anscheinend motorische Schwierigkeiten mit dem Essen, jedenfalls tropft ihnen immer Zeug aus dem Mund. [..]
der grund, warum ich mir aber trotzdem gar nicht vorstellen kann, an einer anderen uni als der tum zu studieren, ist meine gebogene freundin, die parabolische. ach, parabelrutsche, ich vermisse dich.





