pfunkelferd blåg

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Juni 22nd, 2007

ja klar. bin ich.
und das hier ist auf keinen fall die homepage, die nur für sverige geboren wurde, um dann 10 monate später schon wieder dem virtuellen erdboden gleich gemacht zu werden.
keinesfalls!
das ist unser haus! schmeißt doch endlich schmidt und press und mosch aus kreuzberg raus!
ich muss nur überlegen, wie ich in zukunft dieses seitchen mit lesenswertem inhalt füllen kann. wer meine berichte aus sverige schon gähnend langweilig fand, der würde sich wohl noch wundern, wie viel langweiliger erst mein alltag in tyskland ist.
momentaner stand der dinge:
wiederkommen. haustierartiges im wohnzimmer aus koffern leben. über lebensmittelpreise im aldi jubeln. norwegen vorbereiten und sich selber darauf.
wichtigster und kompliziertester punkt:
karriereplanung.
die geht zwar momentan nicht wirklich vorwärts, aber theoretisch sieht das so aus:
sich einen advisor (professor) suchen, der idealerweise in dem themengebiet arbeitet, auf das man später auch mal riesig lust haben wird. außerdem einen job an einem ähnlichen lehrstuhl finden, um mal ein wenig ins business zu kommen. dann muss ich mir noch überlegen, welche spezialfächer ich nächstes semester hören möchte und von wem ich mich wann prüfen lassen will.
da das aber alles viel komplizierter ist, als ich gehofft habe, lerne ich jetzt erst mal latex. denn damit kann man frauen beeindrucken.

flucht

Juni 7th, 2007

dieses land macht mich verrückt.
es. wird. nicht. dunkel.
nie.
jetzt erst verstehe ich den kerl, der in insomnia verzweifelt versucht, sein fenster mit klebeband abzudichten, weil er nicht schlafen kann.
und der wahnsinn fängt ja gerade erst an.
also ich bin raus hier.
wenn mich jemand braucht – ich bin in münchen.
tack.
/malte

adjö klubb indigo

Juni 4th, 2007

klubb indigo – ein wenig werde ich dich ja schon vermissen.
vor allem auch wegen deiner modischen trendsetter_position im lundschen nachtleben.

teletubby i indigo

obdachlos in der theorie

Juni 4th, 2007

auch dieser beitrag beginnt mit einem liedzitat, besser gesagt zwei:

so i follow you down your twisting alleyways
find a few cul de sacs of my own
there’s only one place this road ever ends up
and i don’t want to die alone
let me down, let me down, let me down gently
when the police come to get me
i’m listening to dance music
dance music

the mountain goats – dance music

in come the cops
they blow torch the doors
i start wailing
the lion roars
there’s no good way to end this
anyone can see
there’s this great big you
and little old me
and we hold on
for dear life, we hold on
we hold on

the mountain goats – lion’s teeth

ein bisschen fühle ich mich ja auch erinnert an den beginn von soloalbum von benjamin von stuckrad-barre.
aber nein, noch nichts von all dem ist passiert. ich sitze noch immer in meinem halb geputzten zimmer auf halb gepackten koffern und warte darauf, dass sie kommen, um mich zu holen.
die letzten tage verbringe ich also bei schlechtem wetter hauptsächlich in der nähe meines zimmers. außerdem gilt es natürlich noch einige punkte auf der tourismus_liste abzuarbeiten, wie zb ystad.
von dort stammt auch das foto am ende dieses beitrags. ystad ist eine sehr schöne kleinstadt mit verwinkelten gässchen, fachwerkhäusern und dem meer direkt vor der nase. außerdem kann man dort gebratenen fisch aufs brot bekommen, was einem hier in skåne nicht so oft passiert.
außer fisch auf dem brot gibt es aber tatsächlich nicht so viel zu besichtigen, deshalb kann man sich zb die zeit damit verschönern, indem man vor den unzähligen mördern dieser stadt flüchtet.
da fällt mir ein, dass ich mir in malmö “danslärarens återkomst” von henning mankell gekauft habe. da ich wahrscheinlich nach der zweiten seite aufgeben werde, war das wohl eher eine sinnlose investition.
ähnlich sinnlos wahrscheinlich, wie die investition in zwei southside tickets, die aber gestern zumindest mit geringem finanziellen verlust fröhlich über den ebay_ladentisch geflutscht sind.
aber zurück zur tourismus_liste. eigentlich hätte auf dieser ja auch noch göteborg gestanden, wo wir am samstag hinreisen wollten. da es aber keine last minute tickets mehr gab und der verfasser sich aufgrund absehbarer körperlicher probleme weigerte, am vortag tickets für den bus um 0630 zu buchen, verlief die idee leider im sand. nicht so schlimm, wie ich mir sagen ließ, da es in göteborg offenbar nicht wirklich viele interessante dinge zu begutachten gibt. außerdem kann man sich ja sowieso alles im fernsehen und auf photographien ansehen, heutzutage.

ystad

rivers will all turn to blood / frogs will fall from the sky / and the plague will rage through the countryside / lalalala